25.04.2014

Wiener Architekt zur Biennale nach Venedig eingeladen

Wiener Architekt Johannes Baar-Baarenfels zur Biennale nach Venedig eingeladen.

Wiener Architekt Johannes Baar-Baarenfels zur Biennale nach Venedig eingeladen.

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Der Wiener Architekt Johannes Baar-Baarenfels wurde für die Neugestaltung des Palais Rasumofsky von den Kuratoren der Biennale nach Venedig eingeladen. Der Umbau ist ein Vorzeigeprojekt für eine zeitgemäße Architektur auf dem neuesten Stand der Technik im Spannungsfeld mit dem Denkmalschutz.

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Der Wiener Architekt Johannes Baar-Baarenfels wurde für die Neugestaltung des Palais Rasumofsky von den Kuratoren der Biennale nach Venedig eingeladen. Der Umbau ist ein Vorzeigeprojekt für eine zeitgemäße Architektur auf dem neuesten Stand der Technik im Spannungsfeld mit dem Denkmalschutz.

Wien, im April 2014.
Das Kuratorium der Biennale in Venedig hält den pointierten Umbau des Palais Rasumofsky in Wien für einen wichtigen Beitrag bei der diesjährigen Architektur Biennale: Die Arbeit von Architekt Johannes Baar-Baarenfels ist von 7. Juni bis 23. November 2014 in Venedig im Palazzo Bembo ausgestellt.
Für die Neugestaltung des 1806 erbauten Palais wurden die Grenzen des Denkmalschutzes radikal ausgelotet, um das maximal Mögliche innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Architekt Johannes Baar-Baarenfels über das Palais: „Es gibt womöglich nur einmal im Leben die Gelegenheit, ein 200 Jahre altes Gebäude mit so großer historischer Bedeutung zu beeinflussen. Das war kein leichtes Unterfangen und kann durchaus mit einem Bau im Minenfeld verglichen werden.“

Spagat zwischen alt und neu
Bei der Neuinterpretation des Palais Rasumofsky ging es darum, der historischen Form gerecht zu werden und die Gebäudestruktur zu verbessern – statisch wie optisch. Bauelemente, die nicht der Originalsubstanz von 1806 entsprachen, wurden abgetragen, sodass lediglich vier Wände stehen blieben. Dieser brachiale Akt war notwendig, um zum Ursprungsgebäude zurückzukehren. Basierend auf diesen Grundmauern wurde das Gartenpalais durch den Einsatz von modernsten Materialien und zeitgenössischen Bautechniken in einen modernen Experimentalbau verwandelt. Es ist ein Spagat zwischen radikal moderner und historisch wertvoller Architektur.
Das neugestaltete Palais Rasumofsky überzeugt durch seine Schlichtheit: „Der Expertimentalbau steht im krassen Gegensatz zur Opulenz von 1806 und entfaltet erst beim näheren Hinsehen seine Qualitäten. Es ist ein Understatement zeitloser Architektur“, sagt Architekt Baar-Baarenfels.

Kühne Vision und schlichte Eleganz
Das neue Aluminium-Dach ist ein Stahlfachwerk, das sich mit einer Reihe von Vierendeel-Trägern nahtlos in das bestehende Ensemble einfügt. Darunter befindet sich die Penthouse-Wohnung. Sie ist von Terrassen umgeben und verfügt über eine vertikale Verglasung in voller Höhe, die mit einem integrierten Sonnenschutz-System klimareguliert wird. Der Dach-Blendschutz aus extrudierten Aluminiumlamellen bietet Schatten ohne den Blick nach Draußen zu verstellen, da dieser in einer unterschiedlichen Dichte gefügt ist. Das Erdgeschoss wurde in eine sechs Meter hohe Galerie verwandelt. Die zwei größeren Räume wurden durch die Einfügung einer neuen zusätzlichen Ebene zwischen zwei freistehenden abgewinkelten Betonscheiben verbunden. Die einseitig eingespannte Betontreppe ist zur Materialminimierung organisch geformt.

Über das Palais Rasumofsky
Das Gebäude wurde 1806 in der Zeit des Wiener Kongress für den russischen Diplomaten, Musikmäzen und Kunstsammler Fürst Andrei Kirillowitsch Rasumofsky erbaut. Es gilt seither als das bedeutendste Empire Palais des Wiener Architektur-Erbes. Acht Jahre nach Fertigstellung brannten Teile des Palais in Wien Landstraße ab. Das Palais musste größtenteils neu erbaut werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es durch die Bombardierung stark beschädigt. Die Schäden wurden in der Nachkriegszeit jedoch nur provisorisch behoben.
Vor Baubeginn 2010 verhandelten Baar-Baarenfels und sein Bauherr drei Jahre lang mit dem Denkmalamt. Nach Abstimmung mit den Behörden konnte  dieser Experimentalbau geschaffen werden, der zeitgenössische und historische Architektur miteinander vereint.

Über Johannes Baar-Baarenfels
Johannes Baar-Baarenfels wurde 2013 beim  World Architecture Festival in Singapur mit dem Palais Rasumofsky in der Kategorie „Neu und Alt“ ausgezeichnet. Bereits 2010 war Baar-Baarenfels bei dem World Architecture Festival in Barcelona nominiert: Damals für den Sportalm-Flagship-Store in der Wiener Brandstätte und in der Kategorie „Shopping“. Die Jury hatte vor allem das stringente Shop-Design aus weißem Mineralwerkstoff beeindruckt.
Weitere Informationen:
www.baar-baarenfels.com
www.worldarchitecturefestival.com

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Neugestaltung des Palais Rasumofsky durch Johannes Baar-Baarenfels.
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Wiener Architekt Johannes Baar-Baarenfels zur Biennale nach Venedig eingeladen.

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