21.03.2019

Fernwärme-Wirtschaft ist in Vorleistung getreten und bietet konkrete Lösungen für Energiewende an

Die Fernwärmeanlage in Baden bei Wien

Die Fernwärmewirtschaft trägt zur Dekarbonisierung bei: So wie bei der Fernwärmeanlage in Baden bei Wien und bietet konkrete Lösungen für die Energiewende an.

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Während Österreich über die Energiewende diskutiert, hat die Fernwärmebranche Fakten geschaffen: Bereits die Hälfte der Fernwärme ist schon jetzt erneuerbar. Für den weiteren zügigen Ausbau braucht es allerdings belastbare finanzielle Förderzusagen.

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Während Österreich über die Energiewende diskutiert, hat die Fernwärmebranche Fakten geschaffen: Bereits die Hälfte der Fernwärme ist schon jetzt erneuerbar. Für den weiteren zügigen Ausbau braucht es allerdings belastbare finanzielle Förderzusagen.
 
Im Rahmen der Fernwärmetage, die heuer im Wiener MuseumsQuartier stattfanden, strich DI Peter Weinelt, Obmann des Fachverbands Gas Wärme und stellvertretender Generaldirektor der Wiener Stadtwerke, die großen Anstrengungen der Branche für saubere Wärme hervor: „Heute ist bereits knapp die Hälfte der Fernwärme erneuerbar und damit CO2-frei.“ Für den weiteren Ausbau seien „alle Fernwärme-Versorger willig zu investieren. Dazu brauchen wir aber von der Bundesregierung und der Bundesministerin nicht nur das politische Bekenntnis, sondern auch die Euros.“ 
Mit der entsprechenden Förderung durch den Bund in den raschen Ausbau der sauberen Fernwärme könne Österreich seine Umwelt- und Klimaziele einfach und vergleichsweise günstig erreichen. Doch es mangelt sichtlich am Willen: Für den Ausbau der klimafreundlichen Wärme sollten ab 2009 jährlich mit 60 Millionen Euro bereitstehen. In Summe wären das bis heuer exakt 600 Millionen Euro. Davon sind bis Ende Dezember 2018 gerade einmal 103,3 Millionen Euro an die Förderungsnehmer ausgeschüttet worden. 
 
„Große Investitionsvolumina“
Dennoch bekräftigte DI Josef Plank, Generalsekretär im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), in seinem Vortrag, dass die Fernwärme „ein entscheidender Faktor sei und Infrastruktur und Betrieb gefördert werden müssten“. Am Ende des Aktionsplans, den das Ministerium heuer Ende des Jahres vorstellen wolle, würden „große Investitionsvolumina und neue Jobs“ stehen. 
Konkret wurde Plank bei den Energieträgern der Zukunft: „Gas- und Fernwärme spielen dabei eine zentrale Rolle. Wir wollen bei der erneuerbaren Wärme weiterhin Vorreiter bleiben.“ 

„100 Prozent Dekarbonisierungspotenzial“
Dr. Jürgen Schneider, Sektionschef im BMNT, sah in seinem Vortrag das Dekarbonisierungspotenial bei Fernwärme bei „bis zu 100 Prozent. Selbst in städtischen Regionen haben wir so die Chance die Dekarbonisierung schrittweise voranzutreiben. Wir sind daher auch optimistisch, dass die Fernwärme 2050 ohne fossile Energieträger auskommen wird.“ Ein weiterer Vorteil von Fernwärme in seinen Augen:  „Die bestehende Infrastruktur kann in einer klimafreundlichen Welt weiterhin genützt werden.“ 
 
Hohes Potenzial an agrarischen Roh- und Reststoffen sah Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasseverbandes: „Wir Landwirte werden in Zukunft ein ganz wesentlicher Teil der Energiewende sein.“ Das errechnete Potenzial an nachwachsenden Roh- und Reststoffen liege seiner Aussage zufolge bei 45 Millionen Tonnen. Davon werden aktuell rund 5,5 Millionen Tonnen Biomasse und Reststoffe für die Gewinnung von Fernwärme genützt. Mittelfristig könnten elf Millionen Tonnen an nachwachsenden Rohstoffen vermarktet werden – „also in etwa doppelt so viel wie jetzt“, sagte Titschenbacher abschließend. 
Einhelliger Tenor der Redner bei den Fernwärmetagen war vom Generalsekretär des BMNT bis hin zu den Energieversorgern: „Legen wir jetzt los.“
 
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