11.12.2018

Mauttarifverordnung verpasst Chance im Schwerverkehr spürbar Emissionen zu senken

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Während die Bundesregierung LKW mit Elektro- und Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb von der generellen Maut befreit, „wird gasbetriebener Schwerverkehr diskriminiert“, kritisiert die Gaswirtschaft. Sie fordert für Gas die Befreiung von der Maut.

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Während die Bundesregierung LKW mit Elektro- und Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb von der generellen Maut befreit, „wird gasbetriebener Schwerverkehr diskriminiert“, kritisiert die Gaswirtschaft. Sie fordert für Gas die Befreiung von der Maut.

Wien, am 11. Dezember 2018. - Der Fachverband Gas Wärme (FGW) begrüßt die Befreiung von der Maut für LKW durch die österreichische Bundesregierung, die mit reinem Elektroantrieb oder mit Wasserstoff betrieben werden. Hingegen kritisiert der Fachverband, dass Schwerverkehr benachteiligt bleibt, der mit sauberem, sicherem und sparsamem Gas unterwegs ist. Mag. Michael Mock, Geschäftsführer des Fachverbands: „Das ist eine Verzerrung des Wettbewerbs und eine vertane Chance beim Schwerverkehr spürbar Emissionen zu senken.“

Nach Ansicht des Fachverbands habe die Politik heute eine Gelegenheit verpasst, den Schwerverkehr in Österreich wirklich zu ökologisieren. Denn jeder gasbetriebene LKW spare etwa 25 Prozent CO2 ein. Um den Schwerverkehr auf Gas, den Energieträger der Zukunft umzustellen, seien bereits jetzt vielfältige emissionsarme LKW-Modelle der führenden Hersteller verfügbar.
Der Fachverband Gas Wärme erneuert seine Forderung auf Mautbefreiung für Lastkraftwagen, die entweder mit Erdgas (CNG) oder verflüssigtem Erdgas (LNG) unterwegs sind. Außerdem fordert die Gaswirtschaft die Abgabebefreiung für Gas von der Mineralölsteuer: „Dadurch sollen in Zukunft noch mehr Frächter auf das umweltschonende Gas umsteigen“, sagt Mock weiter.

Ausgereifte Technologie
Gasbetriebene LKW und Busse bewähren sich und werden weltweit erfolgreich eingesetzt. Sie bewähren sich seit mehr als 20 Jahren im Straßengüterverkehr. Die Technik ist erprobt. Erdgas stößt keinen Feinstaub aus und wird wegen der niedrigen Emissionen geschätzt. „Während etwa Spediteure in Deutschland mit gasbetriebenen LKW rasch einen positiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung leisten können, müssen sie in Österreich warten bis zuverlässige elektrifizierte Modelle und die entsprechende Tank-Infrastruktur vorhanden sind“, kritisiert Mock.

Die Gasbranche hat in den vergangenen Jahren massiv investiert und stellt in Österreich heute ein umfangreiches Tankstellennetz zur Verfügung, bei dem Gasfahrzeuge mit nachhaltig gewonnenem Grünem Gas betankt werden können: Gas als Treibstoff ist mittlerweile an rund 170 Tankstellen in Österreich und an mehreren Tausend europaweit verfügbar.

Über Gas
Gas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Gas verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der emissionsärmste fossile Energieträger. Mit Biomethan aus biogenen Reststoffen, synthetischem Methan (SNG) als erneuerbaren Stromquellen und Wasserstoff bietet Gas auch grüne Alternativen.

Weitere Informationen
www.erdgasautos.at

Rückfragehinweis
Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW)
Mag. Michael Mock
Geschäftsführer
mock@gaswaerme.at
Tel.: +43/1/513 15 88-13
www.gaswaerme.at


Kontakt

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