24.06.2014

Fulminanter Start von SteuernZahlen.at

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In nur einer Woche haben mehr als 7.000 Personen www.SteuernZahlen.at genutzt. Erste Auswertungen zeigen: Besonders intensiv wurde die Transparenzplattform von SteuerzahlerInnen aus Wien und Vorarlberg verwendet. Freiberuflich Selbständige und Unternehmer sind bis dato überdurchschnittlich starke Nutzer.

Wien, Juni 2014. In nahezu einer Woche waren bis heute, Dienstag früh deutlich mehr als 7.000 Steuerinteressierte auf SteuernZahlen.at aktiv. „1.300 von ihnen haben ihre Daten bereits zu 100 Prozent erfasst“, sagt Martin Winkler, Initiator von www.SteuernZahlen.at und Präsident von Respekt.net: „Dieses große Interesse hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Diese rege Teilnahme zeigt uns, dass die Steuerzahlerinnen in Österreich Klarheit darüber haben wollen, welche und wie viele Abgaben sie bezahlen.“ Bei dem Transparenzrechner SteuernZahlen.at werden neben Lohn- und Einkommenssteuer etwa auch vermögensbezogene Steuern, Konsumsteuern, Sozialabgaben und sonstige Abgaben berücksichtigt. Dieses Bedürfnis deckt SteuernZahlen.at mit allen Details in den Auswertungen im Bereich „Meine Steuern“ ab. Zudem interessiert die Besucher ihr persönlicher Vergleich mit Frau und Herrn Durchschnittsösterreicher. Auch was mit den Steuern und Abgaben finanziert wird, wollen die Menschen wissen. Winkler: „Es ist offenbar ein gutes Gefühl, wenn man die Anzahl der Kindergarten-, Schul- oder Uni-Plätze kennt, die man mit seinem Steuerbeitrag finanziert.“

Respekt.net fordert „evidenzbasierte Politik“
Christian Köck vom Verein Respekt.net ist zuversichtlich, dass „bis zum Jahresende deutlich mehr als 10.000 Datensätze für den Bereich ,Unsere Steuern‘ generiert werden können, wenn die positive Nutzerentwicklung weiter anhält. Damit entsteht eine großartige Datenbasis für eine Gesamtsteuerstatistik, die in Österreich erst eine faktenbasierte Diskussion zur Steuerreform ermöglichen wird."
Der Verein Respekt.net hofft mit seiner Steuerstatistik auch die aktuellen Blockaden der großen Koalition für eine Steuerreform aufweichen zu können. Köck: „Wenn sich die Experten und verantwortlichen Politiker die Zeit nehmen und sich ernsthaft mit den Zahlen, Daten und Fakten von SteuernZahlen.at beschäftigen, dann sollte es Bewegung in der Diskussion geben können.“ Alte Denkmuster und vorgefasste Meinungen würden durch die Ergebnisse von SteuernZahlen.at nicht bestätigt. Hier könne es zu ganz neuen Einsichten kommen.
Die Respekt.net-Vorstände erwarten sich von einer Regierung, „dass sie nicht den eigenen Klientelinteressen Vorrang vor dem Interesse des Wahlvolks in seiner Gesamtheit geben, sondern eine evidenzbasierte Politik betreiben.“

Anonymität gesichert
Respekt.net versichert die strikte Anonymität beim Erfassen und Verwalten der Steuerdaten. Es werden keinerlei personenbezogene Nutzerdaten abgefragt und gespeichert. Es werden auch am Server die IP-Adressen bewusst weggelassen. Für die Benutzerstatistiken wird ein Programm verwendet, das die IP-Adressen abändert und damit sofort anonymisiere. „Damit kann nicht einmal auf richterliche Anordnung hin eine Verbindung von einem anonymen Ticket zu einer Person hergestellt werden. Die Anonymität der Steuerzahlenden ist gesichert“, sagt Winkler.

Erste Bundesländer- und Erwerbstätigen-Ergebnisse
Die ersten Auswertungen von Respekt.net zeigen das größte Interesse der SteuerzahlerInnen in den Bundesländern Vorarlberg und Wien. Dort liegen die Abfragen mehr als 60 Prozent über dem Bevölkerungsanteil. Deutlich unter dem Bevölkerungsanteil liegen hingegen die Abfragen der SteuerzahlerInnen aus Kärnten, Tirol und der Steiermark. Die Teilnahme von Menschen aus dem Burgenland, aus Nieder- und Oberösterreich sowie aus Salzburg entspricht annähernd dem Bevölkerungsanteil der jeweiligen Länder.
Bei den Erwerbstätigen sind die freiberuflich Selbständigen bis dato jene Berufsgruppe, mit der stärksten Teilnahme bei SteuernZahlen.at, gefolgt von Unternehmern. Der Anteil der ArbeitnehmerInnen entspricht ihrem Bevölkerungsanteil. Aufholbedarf sieht Respekt.net bei Beamten und Landwirten. Letztere sind aktuell sehr deutlich unter dem rechnerischen Anteil dieser Erwerbstätigengruppe an der Bevölkerung. Bei den Landwirten sieht Winkler derzeit daher „den größten Aufholbedarf für eine gute Stichprobe der Steuerzahlenden.“

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